Thermoholz – Tropen für zu Hause?

Thermoholz – Tropen für zu Hause?

Thermoholz

Terrasse mit Holzboden sieht toll aus

 

Den Traum eines Einfamilienhaus wird noch immer, oder immer mehr, von vielen Deutschen gehegt. Rund 75% derer, die noch in zur Miete in einer Wohnung leben, wünschen sich in die eigenen vier Wände, mit Kind, Hund, Garten, Terrasse – eben allem, was dazu gehört. 

Aber warum ist von einer Vielzahl an Hausbesitzern die Terrasse immer noch ein Muss? Was macht sie zu dem ganz besonderen Wohlfühlort, den wir schätzen und lieben? 

 

Vom einfachen Außenbereich zur Oase der Ruhe

Zunächst einmal steht die Entscheidung für ein Material aus. Thermoholz? Natürliche, organische Optik. Ein warmer und einladender Blickfang. Holzterrassen sind für viele das Non-Plus-Ultra, denn sie holen die Tropen nach Hause. Ratsam ist die Wahl zu  robustem Holz wie Bangkirai aus dem asiatischen Regenwald oder Teak ebenfalls aus südostasischen Regionen. Thermoholz bietet außerdem den Vorteil, besonders langlebig und durch die Wärmebehandlung beinahe schädlingsresistent zu sein. Ob aber das Thermoholz die richtige Wahl für eine Terrasse ist, sei dahingestellt und sollte definitiv mit einem Experten oder einer Expertin besprochen werden, denn die durchgehende Belastung, die auf einen Außenbereich wirkt, kann das Holz schnell an seine Grenzen bringen.

Bei einer Holzterrasse muss auch ein gutes Fundament vorbereitet werden, denn das organische Material bedarf einer guten Lüftung, damit es lange schön aussieht und robust ist. Abgesehen davon sollte die regelmäßige Pflege nicht unterschätzt werden. Jährlich ist eine Behandlung mit beispielsweise Öl ratsam. 

 

Andere Alternativen? 

Stein? Sehr edel, sehr wertig. Langlebig. Günstig. Pflegeleicht. Das sind die Attribute, die eine Steinterrasse auszeichnen und für sie sprechen. Außerdem ist das schlichte für viele genau das richtige. Warum immer mit Marmorplatten protzen, wenn es doch auch gut erhaltene Betonplatten sein können? 

Steinplatten bedürfen auch weniger Pflege als Holz. Einmal mit einem feuchten Lappen wischen reicht meistens völlig aus, oder auch nach dem Regen mit einem Besen darüber fegen. Mit Öl und anderen teuren Pflegemitteln braucht man hier nicht zu hantieren. Für die, die also lieber die Sonne anbeten anstatt sich in ebendieser der Terrassenpflege zu widmen, könnten Steinplatten folglich genau das richtige sein. 

Wer allerdings stark auf Ästhetik setzt und dazu neigt, seine Jalousien-Farbe auf den Steinton abzugleichen, der soll daran erinnert werden, dass Stein bei starker Sonneneinstrahlung (beispielsweise bei einer nach Süden ausgerichteten Terrasse) seine Farbe ändern kann.
Ein gut gemeinter Rat ist zudem, dass Steine mitunter ziemlich rutschig sein können. Nach einem Sommerregen also gut auf die Kinder aufpassen, oder beim Kauf auf rutschfeste Steine achten. 

 

Fazit

Für “Draußenmenschen” ist die Holzterrasse eigentlich genau das richtige. Vielen gefällt es, dass das Material, im Gegensatz zu Stein, so pflegebedürftig ist. Das ist schließlich ein Hinweis darauf, dass es sich auch mal um ein Lebewesen gehandelt hat, das Zuwendung brauchte, oder? Außerdem wird Holz nicht so schnell überhitzt, man kann also auch bei heißen Temperaturen problemlos barfuß laufen. Bei dunklen Steinplatten? Davon ist wohl eher abzuraten! 

Schlussendlich ist es jedem selbst überlassen, für welches Material sich entschieden wird. Es sollte dabei auch auf das Gesamtbild des Grundstücks geachtet werden, wozu zum Beispiel die Farbe der Dachziegel zählt (für die, die dem Detail verpflichtet sind). 

Für viele ist Holz immer noch der Favorit und, warum auch nicht? Mit einer pflegenden und geduldigen Hand kann man lange Freude an seiner Terrasse haben und viele schöne Stunden darauf verbringen.